Karl-Heinz Knoedler Stiftung: Stadt ellwangen

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Karl-Heinz Knoedler Stiftung

Karl-Heinz Knoedler Stiftung

Spuren seines langjährigen Schaffens

Über fünf Jahrzehnte hat bis zu seinem Tod im Jahr 2000 der Künstler Karl-Heinz Knoedler in Ellwangen gelebt und gewirkt. Die Spuren seines langjährigen Schaffens sind in den Straßen und auf den Plätzen der Stadt kaum zu übersehen und bestimmen wesentlich die Kunst im öffentlichen Raum. Immens ist auch sein malerischer und zeichnerischer Nachlass, dessen geschätzte 3.000 bis 4.000 Arbeiten in der Galerie im ehemaligen Brauhauses des Schlosses Ellwangen sowie in seinen ehemaligen Atelierräumen im Westflügel des Schlosses aufbewahrt werden. Die Karl-Heinz Knoedler-Stiftung hat sich zur Aufgabe gemacht, das Verständnis für das Lebenswerk von Karl-Heinz Knoedler mit Veröffentlichungen, Ausstellungen und wissenschaftlichen Studien zu vertiefen.

Eine Besichtigung ist nur nach Vereinbarung möglich!

Weitere Infos finden Sie hier.

Bildergalerie

Publikation

Karl-Heinz Knoedler
(1926 bis 2000)

Kreativität im Widerspruch (Stationen einer Handschrift)

Preis: 15,00 Euro
Herausgegeben von der Stadt Ellwangen - Kulturamt 2001. Mit Beiträgen von Wolfgang Nußbaumer, Hermann Schludi, Wolfram Krehl und Willi Habermann.

Archiv II

Die Karl Heinz Knoedler Stiftung freut sich mit der Ausstellung ‚Mittendrin‘ von Horst H. Baumann und Ben Kaufmann fotografische Arbeiten zweier Künstler unterschiedlicher Generationen in der Form eines Dialogs  präsentieren zu können. Horst H. Baumann (*19. Juni 1934 in Aachen; †24. Mai 2019 in Düsseldorf) studierte zunächst Hüttenkunde an der RWTH Aachen, avancierte Ende der 1950er Jahre als „Meister der Leica“ zum gefeierten Star der Fotografie. Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen auf der Photokina und Biennale de Paris. Zusammen mit seinem Freund Thomas Hoepker fotografierte er für das NOK die Olympischen Spiele in Rom und lehrte als Dozent an der HFG Ulm. Seine Fotos wurden unter anderem in den Magazinen twen, magnum und du veröffentlicht. 1967 veröffentlichte der US-amerikanische Playboy Baumanns Aufnahmen des aufregenden Grand Prix Renngeschehens. Begegnungen mit Juliette Greco, Ursula Andress oder Albert Speer folgten – Baumann war Chronist einer heterogenen Zeit. Mit seinen Lichtinstallationen etablierte er sich zudem im Ausstellungswesen des öffentlichen Raums, nahm 1977 an der documenta 6 in Kassel teil und installierte dort die erste permanente Laserskulptur. 1982 stellte er mit Nam June Paik die Gemeinschaftsarbeit ‚LASERVIDEO‘ im Whitney Museum in New York aus. Große Popularität erlangte zudem seine ‚Lichtzeitpegel‘-Installation am Düsseldorfer Rheinturm – die weltgrößte Dezimaluhr.

Ben Kaufmann (*1972 in Aalen, lebt in Köln) gründete nach dem Studium der Malerei bei Prof. Hans Baschang an der Kunstakademie München zunächst die Galerie Ben Kaufmann. Nach 8 Jahren in München und später dann Berlin titelt zur Schließung der Galerie im Jahr 2011 Die Zeit ihren Artikel mit den Worten: „Gescheitert am Erfolg“. 2013 bis 2017 leitete Kaufmann als Direktor den Neuen Aachener Kunstverein und zeigte interdisziplinäre Ausstellungen zu ‚Klaus Nomi‘, ‚Roland Klick‘ oder auch ‚The Epic‘ von Pola Sieverding. Seit 2018 arbeitet Ben Kaufmann wieder als selbstständiger Künstler und Filmemacher. In seiner künstlerischen Praxis untersucht Kaufmann Phänomene von Inszenierungen im öffentlichen Raum, insbesondere bei sportlichen Großereignissen. Seit 2019 führt er zudem einen Showroom für Rennradsport in Köln, in dem durch das Angebot von Teamräder der Profis und Kaufmanns Fotografien der großen Rennen wie Paris-Roubaix, Tour de France oder Vuelta der Puls des Pelotons vermittelt wird.

Horst H. Baumann und Ben Kaufmann begegneten sich erstmals 2012 in Düsseldorf. Es folgten sieben intensive Jahre, in denen Kaufmann als Regisseur und Kameramann einerseits die Stationen und Spuren des Lebens von Baumann verfolgte und andererseits an seinen Bemühungen für ein Comeback hautnah teilnahm. Mittlerweile sind die Dreharbeiten zu Kaufmanns Film ‚ABSEITS DER SPUR‘ fast abgeschlossen und der Jazzmusiker Klaus Doldinger komponierte bereits die Musik des Vorspanns. Am Eröffnungsabend der Ausstellung ‚Mittendrin‘ im ehemaligen Karl Heinz Knoedler Atelier im Schloss Ellwangen werden innerhalb eines Gesprächs zwischen Dr. Anselm Grupp und Ben Kaufmann nun erstmals Ausschnitte des Filmes ‚ABSEITS DER SPUR – Auf der Suche nach dem Comeback‘ gezeigt. 

Die Ausstellung ‚Mittendrin‘ im Atelier Karl Heinz Knoedler im Schloss ob Ellwangen ist bis zum Sonntag, 24.11.19 geöffnet und kann jeweils samstags und sonntags in der Zeit von 14:00 Uhr bis 17:00 Uhr besichtigt werden.

Archiv

Ausstellung Marlene Stark - Tor

  • Ausstellung: 23.03.-21.04.2013

Öffnungszeiten:

  • Samstag/Sonntag 14:00 Uhr bis 17:00 Uhr
  • Atelier Knoedler
  • Schloss Ellwangen, Ellwangen/Jagst

 Zur Eröffnung der Ausstellung von Marlene Stark am Fr., den 22.3. um 19:00 Uhr laden wir Sie und Ihre Freunde herzlich ein. Die Einführung zur Ausstellung hält Henri Dietz.

Karl-Heinz-Knoedler-Stiftung
Abbildung: Mahlzeit, 2011, 60x80 cm, Öl auf Leinwand